“Ein Wort Zum Altern”

Das Altern eines Individuums ist ein komplexer biologischer, aber nicht krankhafter Prozess, der mit einer Verminderung der Anpassungsfähigkeit auf innere und äußere Belastungen und einer stärkeren Empfänglichkeit gegenüber Krankheiten, die schließlich zum Tod führen können, einhergeht. Die Veränderung im Alter gehen auf eine quantitative Veränderung der Körpermasse zurück. Eine Gewebszurückbildung führt im Alter zur Abnahme der Körpermasse, wobei lediglich das Fettgewebe eine Ausnahme macht, in dem es zur Vermehrung neigt. Besonders die Abnahme des Bindegewebes und seiner Belastbarkeit ist auffällig. Darüber hinaus wird ein Verlust von Nervenzellen und von Muskelzellen beobachtet. Die Verletzungsgefahr von Geweben ist erhöht, ebenso die Stressanfälligkeit. Diese Gewebszurückbildung führt weiterhin zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels, zu verminderter Durchblutung und herabgesetzter Leistungs- und Regenerationsfähigkeit. Diese quantitative Veränderung der Körpermasse führt zu Funktionsbeschränkungen. Diese ziehen zunehmend qualitative Beeinträchtigungen der Lebensäußerungen nach sich. Am Ende werden die Funktionen des Organismus so weit eingeschränkt, dass die Beeinträchtigungen nicht mehr mit dem Leben vereinbar sind. Damit tritt der Tod ein.

Das für ein Individuum erreichbare Alter ist genetisch festgelegt. In den meisten Fällen wird das genetisch mögliche Lebensalter jedoch nicht erreicht; vielmehr wird das Leben durch äußere und innere Einflüsse verkürzt.

Welche sind diese Einflüsse?

Einen oft entscheidenden Einfluss auf eine Verkürzung der Lebensdauer haben gerade Krankheiten. Das Lebensalter wird darüber hinaus erheblich von der Lebensweise und den Haltungsumständen, von den Ernährungsbedingungen und vom Ernährungszustand beeinflusst; Fettsucht beispielsweise verkürzt die Lebenserwartung. Auch die Kastration soll die Lebenserwartung beeinflussen: Kastraten sollen länger leben als intakte Tiere. Die genetische Lebensspanne lässt sich also durch:

• optimale Ernährung

• optimale Haltung

• optimale Krankheitsprophylaxe

• optimale Krankheitsbehandlung

so weit wie möglich ausgeschöpfen.

Vorwiegend im Alter auftretende Krankheiten sind:

• nichtentzündliche Hautkrankheiten

• hypertrophische Herzmuskelkrankheiten

• Krankheiten im Bereich der Mundhöhle

• chronische Krankheiten des Mage-Darm-Traktes

• chronische Krankheiten der Harnorgane

• Krankheiten der Hormonbildenden Organe (überwiegend die Zuckerkrankheit)

• Tumorosen

• Krankheiten des Bewegungsapparates

• Verfettung unterschiedlicher Ursachen

• tumoröse Formen der Leukose (Katzen)

• FIV-zugehörige Krankheiten(virale Immunschwäche derKatzen)

Im Alter eines Individuums können eindeutig mehr Krankheiten diagnostiziert werden als bei jüngeren Tieren. Daher wird der Früherkennung (Frühdiagnose) sowie der Vorbeugung (Prophylaxe) von Krankheiten eine Schlüsselrolle in der Verlängerung des Lebens eines Tieres zugeschrieben.

Welche Vorsorge-Maßnahmen sollten getroffen werden?

Wir empfehlen mindestens 1 mal jährlich bei Katzen u. Hunde bis 23 Kg/ Kgw. ab dem 8 Lebensjahr und Hunde ab 23 Kg/Kgw ab dem 6 Lebensjahr einen Gesundheitscheck mit folgenden Leistungen durchzuführen:

• gründliche Untersuchung und Beratung

• Blutuntersuchung

• Harnanalyse

• Kotuntersuchung

• Gewichtskontrolle

• ausführliche Ernährungsberatung

“Aktion Altersvorsorge”

Vom 18.09 bis zum 18.12.2006 bieten wir Ihnen folgendes Untersuchungspaket zur Altersvorsorge:

• Allgemeinuntersuchung und Beratung

• Blutuntersuchung

• Kotuntersuchung

• Harnanalyse

• Gewichtskontrolle

• Ausführliche Ernährungsberatung

Für den Preis von 110 Euro zzgl. Mwst. anstatt 136 Euro zzgl. Mwst.

Wir bitten um eine telefonische Terminvereinbarung.

Für weiter Fragen steht Ihnen unser Praxis Team gerne zur Verfügung.

Ihr Dr. M. Iraki