M. Iraki
c/o Kleintierpraxis
Dr. med. vet.M. Iraki

Herterichstr. 9
81479 München/Solln
1. Tag nach der OP

Sehr geehrter Herr Iraki,
die lange Fahrt nach Au in der Hallertau, habe ich gestern ganz gut überstanden. Ich habe so vor mich hingedöst….
Herrli hat mich dann zuhause aus dem Auto gehoben und gleich in mein Körbchen gelegt.
Dann hat er versucht, mir die Blase zu entleeren, natürlich konnte er es nicht und ich mußte dringend pieseln, habe aber erst in der Nacht einen großen See in die Halle gemacht. Dafür mußte ich ungefähr 10 m laufen – 1x hin und 1x zurück, was
ganz schön anstrengend war, aber es mußte sein.

Als Frauchen gegen 3 Uhr früh mal wieder nach mir sah, lag ich schön entspannt in meinem Körbchen – Frauchen hat mir dann die Schnauze mit Wasser naß gemacht, so daß ich etwas Feuchtigkeit auflecken konnte…

Ich hatte nämlich noch keine Lust, selbst zu trinken…

Heute morgen hat Frauchen mir um 8 Uhr etwas zu essen gegeben,natürlich habe ich gemerkt, daß sie Medikamente untergemischt hat.

Trotzdem habe ich alles gegessen, weil ich so hungrig war!

Herrchen hat mich dann ins Büro getragen – wegen der Treppenstufen – dort ist es schön kühl und ich liege bei Frauchen unterm Tisch und versuche, mal eine Runde zu schlafen.
Die Gaze war heute morgen von meinem Rücken verschwunden, Frauchen kann sie nicht wiederfinden – vielleicht habe ich sie heute nacht aufgefressen? Also hat Frauchen mir ein neues Stück abgeschnitten und lose auf die Wunde gelegt, nur, damit die Fliegen sich dort nicht niederlassen.

Ich bin ein wenig deprimiert, versuche aber, zaghaft mit dem Schwanz zu wedeln, wenn Herrli oder Frauchen zu mir kommen.

Nur, damit beide wissen, daß ich ihnen nichts übelnehme…

Lieber Herr Dr. Iraki, dies wollte ich Ihnen nur mitteilen. Wahrscheinlich
schreibe ich Ihnen auch die nächsten Tage, damit Sie wissen, wie es mir so geht!

Nochmals liebe Grüße, auch von Frauchen und Herrli

Ihr REX

2. Brief vom: 12.6.2003

M. Iraki
c/o Kleintierpraxis
Dr. med. vet.M. Iraki
Herterichstr. 9
81479 München/Solln

Au / Hallertau, 12.06.03 / U.

Tag 2 nach der OP

Sehr geehrter Herr Dr. Iraki,

gestern mittag, um 13.30 Uhr, bin ich das erste Mal mit Herrli und Frauchen in den Garten gegangen – ich wollte eigentlich nicht, aber mußte so dringend, daß ich freiwillig aufgestanden bin.

Dann hat mich die Sonne “gestochen” und ich habe gejault – Herrli ist dann
sofort mit mir in den Schatten gegangen. Ich habe – nach wenigen Schritten – sofort gepieselt – ganz schön lange! Eigentlich habe ich mich ein wenig geschämt, denn ich habe dabei in der Hocke gesessen, wie ein kleines Mädchen!

Danach bin ich sofort ins Büro und habe unter dem Schreibtisch von Frauchen
viel Wasser getrunken…., das tat gut! Am Nachmittag wurde es immer heißer und Frauchen hat mich mit einem Ventilator genervt, das Geräusch ist echt widerlich – aber kühlen tu der gut!
So habe ich endlich einmal schön geschlafen und viel geträumt, jedenfalls
haben meine Beine mächtig gezappelt!

Um 19.30 Uhr war ich dann endlich für den 2. Spaziergang bereit; Herrli nimmt mich aber immer an die Leine – das ist lästig, denn eigentlich kann ich ganz gut alleine gehen und möchte lieber unter meine Lieblingssträucher.., darf ich aber nicht!

Frauchen schreit Herrli immer an: “Paß auf die Äste auf”!
Also habe ich wieder viele Liter an den erstbesten Strauch gepinkelt und dann hat Herrli mich die Treppe ins Haus hochgetragen und in mein Körbchen gelegt.

Ich habe so geschwitzt! Herrli meint immer, ich hechel so viel, weil ich Schmerzen habe, aber Frauchen sagt zu ihm, er solle sich doch auch einmal
einen Pelzmantel bei 34 Grad anziehen…..
Frauchen hat mich zwischendrin immer wieder mal mit kleinen Portionen
gefüttert (könnte auch langsam mal mehr werden…) und mir sogar ein
Leckerli gegeben!

Aber – als sie mit dem Schweineohr ankam, habe ich doch noch dankend
abgelehnt!

Herrli war dann “out of order”, weil Deutschland Fußball gegen eine kleine
Insel gespielt hat, auf der es viele Schafe gibt…

Frauchen hingegen, hatte keine Lust Oliver Kahn zu sehen und war bei mir,
ganz lange!

Sie hat mir Wasser gegeben und immer schön die Schnauze naßgemacht und
mich gestreichelt – außerdem hat sie immer meine OP-Narbe angepustet, weil sie meint, das tröstet mich und – was bei kleinen Kindern hilft, kann auch für mich gut sein!

So war es auch – ich bin dann eingeschlafen und habe mächtig geschnarcht!

Heute nacht bin ich wieder in die Halle pieseln gegangen und habe mich dann
neben meinen “See” vor die Bürotür gelegt.

Herrli hat mich aber wieder ins Körbchen geschickt und das Fenster weit aufgemacht, dann kam endlich frische Luft ins Zimmer.

Heute morgen um 6.00 Uhr durfte ich endlich auf den kühlen Platz unter Frauchens Schreibtisch – hurra!

Kaum lag ich dort – sollte ich schon wieder in den Garten – ohne mich! Diesmal haben sie mich nicht hochbekommen!

Frauchen hat mich gefüttert und wieder heimlich Medikamente untergemixt, war mir aber egal, ich habe alles aufgefuttert!

Und weil Herrli nun gleich nach München muß, hat Frauchen ihn bedrängt, mich vorher noch rauszubringen – diesmal bin ich mitgegangen.

Das Pinkeln macht langsam wieder Spaß! Stellen Sie sich vor: ich habe schon mein linkes Hinterbein gehoben! – die Mädchen-Position hatte mir ja sowieso nicht gefallen…..

Dann habe ich Herrli ausgetrickst! Ich habe ihn mit aller Macht unter einen
Strauch gezogen, so daß er die Leine loslassen mußte! Endlich konnte ich in Ruhe mein “Geschäft” erledigen!

Peinlich finde ich, daß Herrli und Frauchen dabei zugesehen haben. Frauchen wartet wahrscheinlich immer noch auf das Stück Gaze, das verschwunden ist – ich habe auch keine Ahnung, wo es sein könnte!

Und dann haben beide auch noch kontrolliert, was ich gemacht habe! Naja, wenn sie sich über die 3 dünnen, dunkelbraunen Würstchen freuen, soll es mir recht sein!

Jetzt liege ich auf der linken Seite unter Frauchens Schreibtisch – immer noch will sie mir Mullbinde auf die Wunde legen, aber die ziehe ich gleich sowieso wieder runter.

Gestern abend habe ich übrigens versucht, meine Wunde zu lecken. Es ist aber
sehr schwierig, dahin zu gelangen – obwohl meine Zunge ziemlich lang ist…

Nur – Frauchen läßt es sowieso nicht zu.

Die Handwerker, die gestern wegen unseres Umzuges im Haus waren, habe ich
mächtig verbellt – ich weiß gar nicht, weshalb Frauchen sich dann immer so
aufregt und mich am Boden festhält..
Verstehen Sie das?

Liebe Grüße von
REX

PS: Frauchen hat meinen Rücken mit Polaroid fotografiert, wahrscheinlich will Sie Ihnen ein Foto mitbringen – mit Pfoten-Autogramm.

Sie meint, ich sehe auf dem Rücken aus, wie ein genähter Fußball!

3. Brief vom: 13.6.2003

Herrn
M. Iraki
c/o Kleintierpraxis
Dr. med. vet.M. Iraki
Herterichstr. 9
81479 München/Solln

Au / Hallertau, 13.06.03 / U.

Tag 3 nach der OP

Sehr geehrter Herr Dr. Iraki,

gestern hat mir die Hitze mächtig zugesetzt, Frauchen hat aber zwei Ventilatoren aufgebaut (natürlich so, daß ich mich nicht erkälte und keine Bindehautentzündung bekomme…) und mir auch – immer mal kurz – ein feucht-kaltes Handtuch aufgelegt.

Am Nachmittag habe ich ihr klargemacht, daß ich raus will, ich habe mich solange unter dem Schreibtisch aufrecht hingesetzt, bis sie endlich begriffen hat, daß ich dringend raus muß! Ich bin dann ganz schön weit gelaufen, habe gepieselt und auch einiges hinten rausgedrückt – war ganz schön anstrengend – die “Würstchen” sahen etwas orange aus…, Frauchen meint, daß dies vom Vitamin-B-Komplex herrührt.

Abends um 18.00 Uhr und später noch um 21.30 Uhr sind wir beide dann auch nochmal mit Herrli spazierengegangen, da war es kühler und ich
habe lange gepinkelt und auch geka….!

Nachmittags habe ich übrigens auch ein Schweineohr gefressen, hat schon wieder geschmeckt!

Ich habe sogar schon wieder bei Frauchen und Herrli in der Küche unter dem Tisch gelegen – dies ist auch ein Stammplatz von mir – dann haben
mich
die beiden aber ins Körbchen geschickt – mein Zimmer aber vorher schön gekühlt und auch nachts ein Fenster offen gelassen.

Stellen Sie sich vor: ich habe durchgeschlafen, bis heute morgen um 7.00 Uhr
und auch nicht in die Halle gepieselt.

Heute früh bin ich auch – ohne Zwang – allein aufgestanden und zur Tür gegangen.
Herrli schleppt mich weiter die Treppe runter – wenn ich wieder gesund bin, hat er bestimmt richtig Muskeln bekommen!

Natürlich habe ich heute morgen schon gefressen – normalerweise nur abends – aber, Frauchen muß natürlich immer meine Medikamente im Futter verstecken und da ich morgens auch welche nehmen muß, bekomme ich auch morgens Futter.

Gestern abend habe ich natürlich auch gefressen….und die rote Tablette mitruntergeschluckt (Frauchen zerbröselt sie immer…).

Ich liege nun wieder unter Frauchens Schreibtisch und döse – bin aber nicht mehr so unruhig, wie gestern, sondern ganz relaxt.

An der Wunde habe ich eine Klammer verloren, aber ich glaube, daß das nicht
so schlimm ist – Gaze legen wir auch nicht mehr drauf.

Tja, das wollte ich Ihnen zum Wochenende noch mitteilen, damit Sie beruhigt sind – ich denke nicht, daß ich Sie am Wochenende stören muß, denn ich fühle mich schon viel besser.

Einen nächsten Brief schreibe ich Ihnen dann am Montag.
Ein liebes WAU von

REX

4. Brief vom: 16.6.2003

Herrn
M. Iraki
c/o Kleintierpraxis
Dr. med. vet.M. Iraki
Herterichstr. 9
81479 München/Solln

D – 82049 Pullach

Au / Hallertau, 16.06.03 / U.

Das erste Wochenende nach der OP

Sehr geehrter Herr Dr. Iraki,

den Samstag habe ich ganz gut verbracht, geschlafen und gefressen, auch bin ich ausgegangen und habe gepieselt und mein Geschäft erledigt.

Frauchen ist dabei aufgefallen, daß ich meinen Schwanz gar nicht hebe, so daß meine “Würstchen” manchmal hängenbleiben, Frauchen putzt mich dann sauber.

Ich habe ein wenig Angst, daß ich meinen Schwanz gar nicht mehr bewegen kann – am 1. Tag nach der OP hatte ich ja schon ein wenig gewedelt, aber das mache ich nun überhaupt nicht mehr…

Wird das wieder besser?

Am Sonntag ging es mir nicht gut. Ich wollte erst nicht aufstehen und habe – nach dem 1. Spaziergang – nur unter dem Tisch gelegen. Gefressen habe ich aber.

Erst um 16.00 Uhr konnte Herrli mich nochmals aus dem Haus bringen da habe ich gepinkelt und ein Häufchen gemacht. Danach wollte ich nicht mehr raus! Ich habe geweint, wenn Herrli mich unter dem Tisch rausziehen wollte.

Heute nacht sind Herrli und Frauchen dann – gegen 4.00 Uhr früh – nochmals an die Haustür gegangen und haben mich gerufen. Da ich dringend mußte, bin ich aufgestanden und habe mich raustragen lassen – dann habe ich gepieselt…..

Jetzt liege ich wieder unter Frauchens Schreibtisch und schlafe und schnarche.

Heute morgen habe ich gefressen – das Antibiotikum ist alle – gestern abend
gab es die letzte Tablette – ist das ok? Insgesamt hatte ich 10 Stück und habe immer morgens und abends 1 Tablette bekommen.

Nun haben wir noch Vitamin B-Komplex und Frauchen gibt mir auch weiterhin das Schmerzmittel Metacam – immer 20 Einheiten auf der Spritze abgezogen – aber nur morgens.

Aber – es ist was tolles passiert!

Gestern abend bin ich – aus dem Büro – ich wollte ja nicht aufstehen – ganz allein in die Küche gelaufen – dort saßen Frauchen und Herrli. Um dorthin zu gelangen, mußte ich 2 Stufen hochsteigen! Das habe ich einfach gemacht….

Und heute morgen bin ich die 2 Stufen wieder zum Büro runtergestiegen – Frauchen ist fast vor Schreck umgekippt! Aber, es hat gut geklappt!

Hoffentlich ist bald alles überstanden – meine Wunde auf dem Rücken sieht ganz gut aus – scheint alles zuzuwachsen – aber ich würde ja gern auch mal wieder ballspielen! Meinen Ball mag ich aber im Moment gar nicht – der interessiert mich nicht!

Frage: muß ich wirklich am Freitag schon zu Ihnen kommen? Frauchen meint, ich drehe dann wieder durch – speziell, wenn ich ins Auto gelegt werde….. Dann bekomme ich wieder Angst!

Frauchen ruft Sie hierzu aber nochmals an.

Liebe Grüße
REX

5. Brief vom: 23.6.2003

M. Iraki
c/o Kleintierpraxis
Dr. med. vet.M. Iraki
Herterichstr. 9
81479 München/Solln

Au / Hallertau, 23.06.03 / U.

Fast 2 Wochen nach der OP

Sehr geehrter Herr Dr. Iraki,

leider muß ich ja heute abend wieder zu Ihnen kommen; nicht nur ich, sondern auch Frauchen “gruseln” sich ein bißchen vor dem “Entklammern”!

Hoffentlich tut es nicht weh!

Mir geht es jetzt – seit 2 Tagen – etwas besser – Frauchen hat mir ab Samstag kein Metacam mehr gegeben – deshalb bin ich nicht mehr so dösig, sondern etwas aufgeweckter.

Gefressen habe ich ja die ganze Zeit recht gut und auch getrunken – aber ich habe nach wie vor keine Lust rauszugehen – erst am Abend – dann habe ich meistens schon 14 Stunden nicht gepieselt!

Vielleicht liegt es an der Hitze? Morgens renne ich auch nur schnell aus dem Haus – einmal lange pinkeln und dann laufe ich sofort zurück ins Haus – unter Frauchens Schreibtisch. Da liege ich jetzt übrigens auch und schnarche laut….

Frauchen und Herrli ist aufgefallen, daß ich beim Gassigehen immer meinen Kopf nach hinten – zur rechten Flanke – drehe – beide meinen, daß ich an meinen Rücken will, aber manchmal möchte ich auch meinen Schwanz erreichen, der immer noch auf “Halbmast” hängt – aber – ich beginne schon wieder zu wedeln!

Meinen Ball mag ich immer noch nicht – dabei war ich doch früher ein großer Ballkünstler – ab und zu nage ich mal dran – aber das ist langweilig.

Wenn Frauchen die Blumen mit dem Gartenschlauch gießt, stehe ich schon mal
auf und trinke aus dem Schlauch – gehe aber gleich wieder ins Haus – früher hingegen, habe ich mich auf den Schlauch gestürzt und mich auch gern naß-
spritzen lassen…
Ach, in unseren Kirschbäumen hocken ganz viele schwarze Raben, wenn die so mit ihren Flügeln schlagen, verschwinde ich ganz schnell unter dem Gartentisch – da liege ich aber eh` erst dann, wenn es etwas kühler ist und
Frauchen und Herrli ihr Weißbier zischen….

Das schönste ist aber, daß ich wieder Treppen steigen kann! Ich kann ohne Probleme 2 und 4 Stufen nehmen – letzte Woche bin ich sogar mal – hinter Frauchen und Herrli her – 18 Stufen gestiegen – zum Wohnzimmer hoch!

Eigentlich darf ich das nicht – aber – es hat keiner geschimpft! Beim Treppensteigen ziehe ich mein rechtes Bein so komisch an – Frauchen meint, daß es vielleicht noch weh tut…, oder, es ist verkrampft….

Geschrien habe ich nicht mehr – ich bewege mich aber auch sehr defensiv und strecke mich auch sicherheitshalber nicht aus, auch nicht beim Schlafen.

Dabei habe ich früher immer auf dem Rücken gelegen und meine Beine in die Luft gestreckt…

Ich weiß, lieber Herr Dr. Iraki, Sie werden Frauchen und Herrli bestimmt wieder sagen, daß sie nicht zuviel erwarten sollen, immerhin hatte ich eine schwere Operation und das begreifen die beiden auch – aber – sie wünschen sich ja nur, daß alles wieder so wird, wie früher!

Und – immerhin sieht es ja schon ganz gut aus!
Tja, dann sehen wir uns heute abend – ich bin gespannt…

Ihr REX

6. Brief vom: 27.6.2003 / Letzter Brief von REX !

M. Iraki
c/o Kleintierpraxis
Dr. med. vet.M. Iraki
Herterichstr. 9
81479 München/Solln

Au / Hallertau, 27.06.03 / U.

17 Tage nach der OP

Sehr geehrter Herr Dr. Iraki,

die OP liegt ja nun schon lange zurück, so daß ich gestern mit Herrli und Frauchen mal wieder in das neue Haus nach München gefahren bin…

Das Autofahren war kein Problem, Herrli hat mich “ein- und ausgeladen” und gut laufen kann ich auch schon.

Gestern war ich mächtig frech und habe den Elektriker übel angemacht und ziemlich verbellt – der hat nämlich Angst vor mir…

Ansonsten bin ich – leider wahrscheinlich zuviel – die Kellertreppe rauf- und runtergelaufen – weil es dort so spannend war. Herrli hat dort Möbel aufgebaut und weil Frauchen im Erdgeschoß war, bin ich laufend hin- und hergelaufen.

Am Nachmittag habe ich auf der Terrasse geschlafen, vorher noch eine Leberkäs- und eine Leberwurst-Semmel verdrückt!

Abends hatte ich partout keine Lust, in München noch spazierenzugehen, das habe ich dann erst wieder in Au gemacht.

Ich habe mein Abendessen gefressen und dann noch bis 22.00 Uhr auf der Terrasse gelegen – dann ging es ins Körbchen.

Heute morgen entdeckte Frauchen leider, daß ich in mein Zimmer “gekotzt” habe – ganz schön viel – wahrscheinlich war mir nachts schlecht!

Mit Gassigehen war heute nicht viel – ich habe nur kurz gepieselt und bin dann gleich wieder ins Bett gegangen.

Jetzt liege ich wieder unterm Schreibtisch, habe was getrunken und will mal etwas schlafen – damit es mir bald besser geht.

Frauchen und Herrli machen sich mal wieder Gedanken…., sie haben ein schlechtes Gewissen und meinen, daß sie mich gestern überfordert haben.

Alles weitere erzähle ich Ihnen Ende Juli, wenn ich mit Frauchen und Herrli nochmals bei Ihnen vorbei komme – ich muß doch unbedingt noch eine Flasche Champus bei Ihnen abgeben, als DANKE für die gute Operation! Darauf ein kräftiges WAU…….

Liebe Grüße

Ihr REX

Rex

Das war´s ! Viele Grüße Frank Borberg / 8.1.2007